Mag. art. Maria Gfrerer

In NÖ wuchs ich im Kreise einer sehr musikalischen Familie auf. Meine 3 Geschwister und ich erfuhren von unseren Eltern viel Aufmerksamkeit, Zuwendung, Liebe und musikalische Möglichkeiten. Erstem Unterricht auf der Blockflöte folgte nach zwei Jahren die Begeisterung für die Familie der Streichinstrumente und somit war es beschlossen: ich spiele Cello! Meiner ersten Cellolehrerin bin ich dankbar für ihre Inspiration, technisches Wissen und all die musikalische Basis, die es brauchte, um bereits nach kurzer Zeit mit meinen ersten Bogenstrichen in den Orchester- und Kammermusikformationen der Musikschule mit zu musizieren. Nach Volksschul- und Gymnasialjahren in Amstetten öffnete sich durch den Besuch des spezialmusikalischen Zweigs im BRG/BORG St. Pölten eine sehr facettenreiche Welt der Musik. Meine (musikalischen) Aktivitäten im klassischem Chor, Streichquartett, Gesang und Tanz bei den Musicals, Cellounterricht am BORG, die Orchestererfahrungen im Landesjugendsinfonieorchester, Aufführungen mit dem Stiftsorchester Stift Melk und  Projekte mit Alter Musik sprengten beinahe den Zeitplan. Nach der Matura wurde ich an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien aufgenommen. Das Studium der Instrumentalpädagogik Violoncello schloss ich mit den Schwerpunkten Elementare Musikpädagogik, Kammermusik und Körperarbeit im Jahr 2008 mit Auszeichnung ab. Begleitend zum Studium absolvierte ich die Ausbildung zur Streicherklassen-Pädagogin an der Landesmusikakademie Berlin. Bereits in den frühen Studienjahren begann ich meine Unterrichtstätigkeit an den Nö Musikschulen Mannersdorf, Trautmannsdorf, Ybbsfeld und Prinzersdorf und später auch am BRG/BORG St. Pölten. In etwa zur selben Zeit begann ich mit einer Truppe junger, engagierter Instrumentalpädagogen über den Verein artes iuventutis Sommerkurse für Kinder und Jugendliche anzubieten. Mittlerweile ist daraus ein neuer Verein – musiccamps- entstanden. Dort bin ich also in den Sommermonaten mit den Kursen musicdate und OMZ zu finden.

Nach meinem Umzug nach Graz kamen meine vier Kinder zur Welt und brachten mich mit der elementaren Musikpädagogik wieder enger in Berührung. Die ersten Eltern-Kind-Musikkurse an meinem fantastischen Kursort Villa KraxlMaxl&Co entstanden.

Durch das Interesse an der frühen Kommunikation mit Babys entdeckte ich die Zwergensprache und nach meiner Zertifizierung zur lizensierten Kursleiterin der Zwergensprache biete ich mittlerweile seit 2013 Kurse, Workshops, Vorträge und Schulungen für Fachpersonal zur Babyzeichensprache an. Seit 2018 leite ich als zertifizierte Kursleiterin zur Dunstan Babysprache auch Workshops und Vorträge zu den Reflexlauten von Neugeborenen.

Seit 2014 bin ich als Referentin an der Stadtbibliothek Graz in den Veranstaltungsreihen „Labubaby“, „Labukini“ und „Musikalische Familieninsel“ aktiv und unterrichte an der Musikschule Liezen Violoncello, Eltern-Kind-Musizieren und elementare Musikerziehung.

Mein musikalisches Interesse gilt nach wie vor der Kammermusik, die ich besonders in den Auftritten mit dem Streichquartett „Atmos-Ensemble“ genieße. Verschiedene Projekte, wie z.B. die Kammermusik-Konzertreihe in Liezen und Hitzendorf, Orchester- und Kinderkonzerte wie z.B. die Zwergenkonzerte sind immer eine willkommene Abwechslung.

„Unser Gehirn lernt immer. Es tut nichts lieber und kann gar nicht anders! Ein Leben lang.“
Manfred Spitzer

Meine Philosophie

Um MUSIK zu lernen, muss man Musik spüren, erfahren, selbst machen. Jeder Mensch trägt Musik in sich, alle können Musik machen und erfahren. Deshalb ist es so einfach, in meinen Kursen sofort in den Fluss der Musik zu finden.

„Musik ist die Poesie der Luft.“